SchriftRollen

Derzeit arbeite ich zu/an folgenden Themen/Projekten:

1. Magersucht – aktuelle Zahlen, neue Erkenntnisse zu Ursachen und beste Behandlungschancen – und: was passiert mit den Eltern, mit dem Familienleben?

Projekte, frisch abgeschlossen:

Das Lebensbuch meines Vaters ist in geringer Auflage von 30 Exemplaren erschienen. Es war eine große Herausforderung, aber es hat sehr großen Spaß gemacht, es in Eigenregie – Text und Layout – fertig zu stellen. Nun ist „Eine gute Reise – Uma boa viagem“ für Interessierte auch als pdf zu haben – wer es gerne lesen möchte, trete mit mir in Kontakt. 

Mein Gutachten im Auftrag der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) über die ghanaische Diaspora in Deutschland und die Potentiale einer Kooperation mit der deutschen Entwicklungszusammenarbeit habe ich im Sommer bei der GIZ vorgestellt und auch auf der Jahrestagung des Ghana Forums NRW in Bonn präsentiert. Mein Gutachten kann als pdf in Deutsch und in Englisch jetzt heruntergeladen werden!

Für das Berliner Oriel-Quartett (Streicher) habe ich ihr interaktives Musiktheaterprojekt „Die Escremefabrik“ mit Workshops n einer Grundschule sowie in einem Flüchtlingsheim in Berlin-Marzahn und seine Aufführung dokumentiert mit Fotos und kurzen Texten. Die kleine Mappe ist fertig – hier als pdf.

Veröffentlichungen:

Inklusion – auch im Alter! Menschen mit Behinderung erreichen heute ein stolzes Alter von durchschnittlich 71 bis 72 Jahren. Das gab es noch nie zuvor. Wie bei Menschen ohne Beeinträchtigung stellt sich die Frage nach dem Übergang von einem Arbeitsleben in die Rente und der Betreuung: Wie möchten sie leben, wohnen und gepflegt werden? Hier gibt es viel Nachholbedarf in der Alltagspraxis wie auch im politischen Handeln. Für epd 16. Oktober 2015

Tipps für den Urlaub mit Teenagern – wenn’s in den Sommerferien dieses Jahr nicht so gut geklappt hat. Dann eben nächstes Jahr entspannter… Für epd im August 2015

Ende 2013 habe ich mit Recherchen, Interviews und Texten an dem Gutachten „Interkulturelle Altenhilfe in Berlin. Empfehlungen für eine kultursensible Pflege älterer Migrantinnen und Migranten“ mitgewirkt. Nun ist die qualitative Studie mit Analysen (96 Seiten) veröffentlicht – hier als pdf-Download. Herausgeberin: Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen; Text: Camino – Werkstatt für Fortbildung, Praxisbegleitung und Forschung im sozialen Bereich gGmbh.

Der Besuch in der Schulstation „Rettungsboot“ gibt Einblick in den vielschichtigen Alltag von Sozialarbeiterin Heike Stephan und Heilpädagoge Frank Homeyer. Sie sind Bindeglied zwischen Lehrerkollegium, Kindern und Eltern sowie staatlichen Anlaufstellen. Für das Magazin Betrifft KINDER, 3/2015

Immer gehetzt – Eltern, das verraten alle Familienkalender in der Küche, vollbringen täglich Kunsttücke, um Arbeit und Beruf in Balance zu halten. Gelingt nicht immer. Grund: die Gesellschaft ist immer noch nicht besonders elternfreundlich. Für epd-Zentralredaktion, 5. März 2015

Krebs macht Angst – vor Schmerzen, vor der Therapie und vor dem Sterben. Was viele Patienten nicht wissen: Es gibt Experten, die genau diese Ängste kennen und Hilfe anbieten; Psychoonkologische Beratungen und Selbsthilfegruppen können Erkrankten Halt geben. Leider ist der Zugang zu solchen Beratungen noch nicht niedrigschwellig genug und stark davon abhängig, wo Betroffene wohnen. Für epd Zentralredaktion, 4. Dezember 2014

„Alles ist möglich, auch beim Sterben. Hospizdienste und ihre ehrenamtlichen Helfer sind die Stützen in der Sterbegleitung – vor allem ambulant zu Hause, aber auch stationär in Pflegeeinrichtungen oder in der Klinik. Für epd sozial, 28. November 2014

„Bürger sind über das Sterben schlecht informiert.“ Professor Lukas Radebruch fordert vor dem Hintergrund der ersten Orientierungsdebatte über assistierte Sterbehilfe eine bessere Aufklärung über die Chancen der Palliativmedizin. Für epd sozial, 28. November 2014

Kleiner Computer mit großer Wirkung. Tablet-Anwendungen können erfolgreich Menschen mit Demenz aktivieren. Eine Entdeckung, die eher zufällig in einem Berliner Pflegeheim gemacht und nun qualitativ erforscht wurde. Für epd sozial, 24. Oktober 2014

Kampf um Kinder, Jugend und eigene Träume. Der Dokumentarfilm „ACHTZEHN“ zeigt, wie minderjährige Mütter erwachsen werden. Er ist nach „VIERZEHN“ der zweite Film von Cornelia Grünberg. Bei ihrer Langzeitbeobachtung, begleitet die Filmemacherin vier Mädchen, jetzt junge Frauen, ihre Kinder und Familien. Für epd sozial, 17. Oktober 2014, und im pro familia-Magazin 1/2015

Wenn der Tod in der Familie lauert.Die Zahlen von Misshandlungen und Tötung von Kindern bleiben konstant hoch. Für epd sozial, 13. Juni 2013

„Jugendhilfe ist wilder Western. Rechtsmediziner Michael Tsokos fordert einheitliche Standards in der Jugendhilfe. Für epd sozial, 13. Juni 2014

Grundsätzliche Verunsicherung. In Deutschland hat sich die Sectio-Rate in den letzten 20 Jahren nahezu verdoppelt. Dabei sind nur etwas zehn Prozent dieser Eingriffe medizinisch notwendig. Für taz.thema Geburt, 31.5./1.6.2014

Es gibt kleine Fortschritte: Immer mehr Initiativen kümmern sich um die Beratung dementer Zuwanderer und unterstützen deren Angehörige. Für epd sozial, 9. Mai 2014

Die Fachkraftquote in der Pflege bröckelt. Garantiert die Quote eine gute Pflegequalität oder stimmt die Heimqualität auch ohne einen hohen Fachkräfteanteil? Experten sind sich hier nicht einig.Für epd sozial, 14. April 2014

Interkulturelle Wohnhilfen – Angebote für Menschen mit Migrationshintergrund sind wichtig. Denn Sprachbarrieren und nicht ausreichende Kenntnisse über das deutsche Hilfesystem hemmen Zugang zu Unterstützung. Für epd sozial, 14. März 2014

Rente 63 – viele würden es genießen, zu wenig profitieren wirklich. Für epd sozial, 21. März 2014

„Zwangsbehandlung ist ein Hinweis auf Versagen.“ Interview mit Valentin Aichele, Leiter der Monitoringstelle UN-Behindertenrechtskommission im Deutschen Institut für Menschenrechte. Er fordert mehr Selbstkritik in der Psychiatrie. Für epd sozial, 6. Dezember 2013

Therapie mit Gewalt. Zwangsmaßnahmen in der Psychiatrie sind leider Alltag. Aber sind sie wirklich immer nötig? Für epd sozial, 6. Dezember 2013

Leidvoll lange Irrgwege. Für viele Schmerzchroniker fehlt es an angemessenen Therapieplätzen. Für epd sozial, 11. Oktober 2013 und Zentralredaktion, 2. Oktober 2013

Endlich wieder im Dreck wühlen und ernten. In deutschen Kleingärten werden die Pächter jünger. Für epd Zentralredaktion, 26. September 2013, auch im Tagesspiegel, 12. Oktober 2013

Co-Pädagogen auf vier Beinen. Die Schule kommt auf den Hund! Für epd Zentralredaktion, 23. Setember 2013

In „Feierlaune“ vom Leben überrumpelt.Vier minderjährige Mütter geben im Dokumentarfilm „14“ ihre Gefühle preis. Eine Langzeitbeobachtung der Regisseurin und Autorin Cornealia Grünberg. Für epd Zentralredaktion, 17. September 2013

Millionen von Menschen leiden an chronischen Schmerzen. Eine multimodale Schmerztherapie  setzt auf Ganzheitlichkeit, um Betroffenen aus dem Schmerzkreislauf zu helfen. Ein Besuch in Berlin-Havelhöhe im Schmerzzentrum der Anthroposophischen Klinik. Für taz-Beilage „Anthroposophie“,  7. September 2013

Spielstunde hinter Gittern. Das Berliner Projekt „Kid Mobil“ bringt inhaftierte Mütter und ihre Kinder zusammen. Sonst kann es sein, dass Mütter und Kinder sich über lange Zeit gar nicht sehen können. Für epd Zentralredaktion, 2. September 2013

Unaufgeregt dem Stichtag entgegen. Behörden können die Zahl der Anträge auf das
– sehr umstrittene – Betreuungsgeld noch nicht überblicken. Es ist am 1. August in Kraft getreten. Zeitgleich mit dem Anspruch auf Betreuung für Kinder unter 3 Jahren. Für epd sozial, 2. August 2013

Fitnessstudios entdecken Zielgruppe „Senioren“. Ein Qualitätssiegel will die Suche nach altersgerechten Trimm-Einrichtungen erleichtern. Für epd-sozial, 26. Juli 2013

Fürsorgliche Männer gesucht. Einseitige Belastung der Frauen eine Gefahr für die Zukunft der Kinderbetreuung und Pflege. Für epd sozial, 26. Juli 2013

Das Alter ist kein Schreckgespenst. Noch nie waren Senioren so fit, gebildet und mobil wie heute – das muss genutzt werden. Für epd sozial, 26. Juli 2013, auch Interview mit einem Experten.

Mann geht nicht zur Therapie. Studien zufolge ist lediglich jeder vierte Patient in psychotherapeutischen Praxen männlich. Dabei sind Männer genauso häufig von psychischen Erkrankungen betroffen wie Frauen. Für epd Zentralredaktion und epd sozial, 19. Juli 2013

Pubertät rückwärts und Körper im Wandel. Bei Männern und Frauen stellt sich der Körper um, vielen macht das zu schaffen. Sanfte Therapien können helfen, Hormonersatztherapien werden kaum noch empfohlen. Für taz, Beilage Natürlich Gesund, 15./16. Juni 2013

Studieren und sich sozial engagieren. Unis wollen, dass sich Studenten für die Gesellschaft einsetzen, für epd sozial, 31. Mai 2013

„Fürsorgemänner“ statt Alphatiere. Wie Kinderbetreuung und Pflege Männersache werden. Für epd sozial, 24. Mai 2013

Wenn Schüler nicht reden, sondern handeln. Immer mehr Schulen setzen auf Soziales Lernen und Engagementförderung. Für epd sozial, 3. Mai 2013

Weniger Management, mehr Menschlichkeit. „Beste Arbeitgeber im Gesundheitswesen 2013“ nach Benchmark ausgezeichnet. Für epd sozial, 12. April 2013

Mini-Aktivpause auf dem Klinikflur. Gezieltes Gesundheitsmanagement bewährt sich gegen Stress und körperliche Belastung. „Das Wissen ist da, es muss nur genutzt werden“. Präventionsexpertin: Bei Unternehmen ist noch viel Luft nach oben. Für epd sozial, 12. April 2013

Schwere Sprache leichter machen. Lesekompetenz braucht man eigentlich überall. Aber viele können nicht gut oder nur sehr wenig lesen. Aber hier sind die Angebote eher noch eine Mangelware. Für epd Zentralredaktion, 9. April 2013 und epd sozial, 31. Mai 2013

Alles auf Anfang. Die Anthroposophische Geburtshilfe hat Zulauf, trotz sinkender
Geburten insgesamt. Warum eigentlich? Für taz.thema Anthroposophie, 6./7. April 2013

Die Eröffnung des bundesweit ersten Zentrums für Regenbogenfamilien in Berlin-Schöneberg war ein voller Erfolg. Da derzeit die Debatte um die volle Gleichstellung homosexueller Lebenspartnerschaften tobt, ließ sich auch fraktionsübergreifend die Politprominenz blicken. Medienvertreter_innen standen Schlange. Für epd Zentralredaktion, 25. März2013, S. 21/22, und für epd sozial, 12. April 2013

Buntes Gruppenbild für Homo-Eltern

copyright: Verena Mörath – Buntes Gruppenbild für Homo-Eltern

Klischees und Vorurteile. Das Thema Armutswanderung, vor allem von Roma aus Bulgarien und Rumänien, stand nicht nur in einer, sondern gleich in vielen Talkshows im Mittelpunkt. Der Städtetag schlug im Februar mit einem Brandbrief Alarm: Einzelne Städte stünden vor unlösbaren Problemen, der Bunde kneife, die EU auch. Ein Haus in Neukölln zeigt nicht nur, dass es Lösungen gibt, sondern auch, dass Integration möglich ist. Wenn man es nur will! Für epd sozial, 22. März 2013; epd Zentralredaktion, 21. März 2013, S. 20/21

copyright/Mörath: Diane Stavarache (36) hat selbst sieben Kinder. Alle gehen in die Schule, so hat sie Zeit, den Nachwuchs anderer Roma-Familien ab und an zu betreuen.

copyright Mörath: Diane Stavarache (36) hat selbst sieben Kinder. Alle gehen in die Schule, so hat sie Zeit, den Nachwuchs anderer Roma-Familien ab und an zu betreuen.

 

 

 

 

 

Erbschaftsfundraising für NGOs eine wichtige Einnahmequelle. Wer sein Vermögen nach dem Abbleben für eine gute Sache geben will, hat heute viele Möglichkeiten. Für die taz, 16./17. März 2013, S. 32

Besser auf die grüne Bank schieben – sein Geld sozial-ökologischen Finanzinstituten anzuvertrauen wird immer beliebter. Das Gute: es zahlt sich auch aus. Für die taz, 16./17. März 2013

Statistisch gesehen kann jede zweite Frau heute 85 Jahre alt werden… Aber ein längeres Leben heißt nicht, dass wir immer gesund bleiben. Für inpact media Verlag: Frauengesundheit. Vorsorge und Behandlung, März 2013, S. 14

Schließfächer als Spendenbox. Die Deutsche Bahn AG überlässt bis Ende 2013 die Gebühren von 39 Gepäckaufbewahrungen an 13 Bahnhöfen den Bahnhofsmissionen. Eine einfache wie effektive Fundraisingaktion. Für epd sozial, 8. Februar 2013

Interkultureller Einstieg ins Berufsleben. Die erst vor einem Jahr eröffnete Berliner Fachschule „Paulo Freire“ ermöglicht MigrantInnen und Flüchtlingen den Einstieg in den Pflegeberuf und die mittlere Reife dazu. Für epd Zentralausgabe, S. 21, 8. Februar 2013

Einfach mal nichts tun und nichts erreichen. Das hilft, übermäßigen Stress abzubauen und aktiv die Seele gesund zu erhalten. Zauberformel hierfür: Achtsamkeitstraining. Für taz, 2./3. Februar 2013

Arm gestorben, billig begraben. Manche nennen es gar „Sozialverscharre“, wenn Arme und Obdachlose über die Ordnungsbehörden beigesetzt werden: Anonym in einem Sammelgrab, oft im Minutentakt. Anders ist es, wenn Hinterbliebene da sind, diese aber die Kosten für eine Standardbeerdigung nicht aufbringen können und bei ihrem zuständigen Sozialamt einen Antrag auf Kostenübernahme stellen. Aber auch hier hängt die Art der Bestattung von der Finanzlage der Gemeinde ab… Für epd Zentralausgabe, 14. Januar 2013

Bildungsverlierern eine zweite, wenn nötig eine dritte Chance geben. Das ist gar nicht so einfach. Vor allem in der Gruppe der über 25- bis 34-Jährigen zeigt eine aktuelle Studie, dass hier der Anteil derjenigen ohne einen Berufsabschluss gleichbleibend hoch ist und bei rund 1,5 Millionen liegt. Aber für diese Menschen gibt es kaum Angebote. Für epd sozial, S. 8, 7. Dezember 2012, und für epd Zentralredaktion, 4. Januar 2013.

Bürowirtschaft und Dienstleistungen, bei diesen Fachausdrücken denkt kaum jemand an Umweltschutz und Nachhaltigkeit. Wie man das verbinden kann, zeigen Schüler und Schülerinnen eines Oberstufenzentrums in Berlin Pankow. Sie haben jüngst den Berliner Umweltpreis des BUND Berlins bekommen. Warum – das erklärt auch der Vorsitzende des BUND Berlin, Christian Arns, in einem Interview (die Redaktion hat hier ausversehen Volker Engels als Autor genannt, das Interview habe aber auch ich geführt; leider wurden zwei Namen falsch gedruckt. Eine Schülerin heißt Serpil Yalcinkaya (nicht Yalcin) und die andere Schülerin heißt nicht Miriam, sondern Mariam. Ich bitte um Entschuldigung). Für die taz, 8./9. Dezember 2012.

Gutes tun! Viele Menschen in Deutschland engagieren sich ehrenamtlich. Einige regelmäßig, wiederum andere zu Weihnachten. Und es müssen nicht immer die Frank Zanders dieser Welt sein. Ein Weihnachtsmann aus Leidenschaft erzählt, wie er seit 20 Jahren Familien an Heiligabend beglückt. Beide Artikel für inpact medienverlag, Beilage Bescherung/Die Welt, 7. Dezember 2012

Inklusion ist in aller Munde! Was ist mit einer kulturellen Inklusion? Eine Initiative will nun Menschen mit Behinderung einen besseren Zugang zu allen Kulturveranstaltungen verschaffen. Einen Anfang wagt die Kulturloge Berlin. Sie setzt sich schon seit gut zwei Jahren für eine „Kultur für alle!“ ein. für epd, abgedruckt u.a. im Neuen Deutschland, 6. Dezember 2012, veröffentlicht auch in epd sozial, 21. Dezember 2012

Spanisch zu sprechen hat viele Vorteile: Es ist anfangs leicht zu lernen, es wird von sehr vielen Menschen auf der Welt verstanden und schlecht für den Beruf ist es auch nicht. Spanisch ist seit Jahren als zweite Fremdsprache begehrt. Füt taz-Bildung, 24./25. November 2012

Das erste Mal nackt vor der Kamera – für den Film „Little Thirteen“. pro familia hat die beiden Hauptdarstellerinnen sexualpädagogisch betreut. Eine interessante und sinnvolle Kooperation. Für pro familia Magazin 3/4 2012.

Flanieren statt hetzen Am S-Bahnhof Ostkreuz begegnen den Reisenden die Blicke der anderen Verena Mörath, 18. Oktober 2012, unveröffentlicht Der Übergang am Umsteige-Bahnhof Ostkreuz ist in gelbes Licht getaucht, eilige Schritte zum Feierabend. Täglich kreuzen sich an diesem Knotenpunkt die Wege von bis zu 140.000 Reisenden des gesamten Berliner S-Bahn-Netzes. Gestern wurde hier das ungewöhnliche Kunstprojekt ‚IN TRANSIT’ eröffnet. Eine Vernissage zwischen Bauzäunen, Kiosk und Rolltreppe. Ein idealer Ort um viele Menschen – auch mal diejenigen außerhalb des Kunstbetriebs – zu erreichen, sie innehalten zu lassen im täglichen Gewusel der Stadt. Gezeigt werden – auf Bauzäunen plakiert – nicht nur Bilder professionell oder künstlerisch arbeitender Fotografen. In einem Open Call bis zum 30. Oktober 2012 sind alle Passanten, Berliner und Gäste der Hauptstadt aufgerufen, ihren Blick auf unsere Welt, ihren Wandel oder ihre Widersprüchlichkeiten einzuschicken. Diese Fotos werden in einer Online-Galerie gesammelt und gezeigt, ausgewählte Motive werden noch bis zum 30. November 2012 den schon als Kopien an den Bauzäunen präsentierten Fotografien hinzufügt. Eine wachsende Bildergalerie im öffentlichen Raum, die dokumentarische, künstlerische und politische Beschreibungen der Welt in einem Dialog präsentiert. Die globalen Fragen sind – wie soll es anders sein – weit gefasst: Mobilität, Migration, Flucht, Obdachlosigkeit, Finanzkriese, Klimawandel, Demokratie, Armut und Ausbeutung – Schönheit, Liebe, Religion oder Zuflucht… Kurzum: gesellschaftliche und urbane Transformationen. Initiatorin und Kuratorin des Projekts ist die Berlinerin Jaana Prüss, Morgengrün Kommunikation. Sie und das Projektteam leisten mit dieser Aktion im öffentlichen Raum nicht nur einen Beitrag zum 5. Europäischen Monats der Fotografie (19.10. – 25.11.2012) in Berlin. ‚In Transit’ gehört zu den Pionieren in Deutschland, die ihr Projekt mittels ‚Crowdfunding‘ erfolgreich finanziert haben. Eine Möglichkeit für kreative Projekte, die sonst kaum reelle Chancen hätten mittels öffentlicher Töpfe finanziert zu werden, durch mediale Netzwerkarbeit genügend Unterstützer zu finden, die sich an den Realisierungskosten beteiligen wollen. Die Supporter können sich mit mindestens 5 Euro beteiligen, eine höhere Summe ist natürlich auch erlaubt! ‚In Transit’ hat hierfür die umtriebige startnext-Plattform genutzt. Die größte Crowdfunding-Community hierzulande. Im Rahmen von ‚In Transit’ finden neben der Ausstellung am S-Bahnhof Ostkreuz auch Kuratoren-Führungen, Workshops mit Kindern, ein Gesprächsabend und eine Kunstaktion im Kunstraum Art-Uhr statt. Mehr zum Projekt: www.startnext.de/in-transit. Die Onlinegalerie ist unter: www.flickr.com/photos/intransit_2012/show Bildereinsendung bis zum 30.12.2012 unter: intransit@morgengruen.de Fotos: Verena Mörath

 

Feinfühlige Handgriffe. Schwierige Schwangerschaften und Geburtskomplikationen führen bei Babys oft zu Blockaden oder Verspannungen. Viele Eltern wissen aber nicht, warum der Nachwuchs andauernd schreit. Dabei können Osteopathen meist relativ schnell helfen. Für taz, 29./30.9.2012

Spiritualität ist kein rosa Wölkchen. Das Leitbild des Diakonischen Werkes der Evangelischen Kirche in Deutschland beinhaltet den hohen Anspruch, dass Mitarbeitende wie PatientInnen eine Atmosphäre erfahren, die etwas von dem Leben der christlichen Werte spüren lässt. Aber wie viel Raum bleibt dafür im harten Berufsalltag? Eine Studie sagt aus, das der Glaube nicht das Arbeitsklima prägt, eher doch das Geld. Für epd sozial, 18. Mai 2012, S.1 und S.2

Zu viele Ärzte – zu wenig Ärzte? Ja und Ja. Denn es gibt mancherorts eine Überversorgung und mancherorts eine Unterversorgung. Auf dem Land zum Beispiel herrscht Ärztemangel. Nun sollen sie durch allerlei Anreize die Landluft lieben lernen. Aber viele Medizinabsolventen zieht es gar nicht unbedingt zum Patienten, gar noch aufs Land. Sie entdecken andere Berufsfelder für sich. Für inpact media, Beilage im Handelsblatt, 11. April 2012

Flexibler Arbeiten Alle Eltern können ein Lied davon singen: Kinder optimal aufzuziehen, dennoch im Beruf glänzen, womöglich noch einen Angehörigen pflegen – und das alles immer gut gelaunt? Es ist ein ständiger Balanceakt. Immer mehr Unternehmen entdecken heute, dass eine familienbewusste Familienpolitik sich auszahlt. Für inpact media, Beilage in der Frankfurter Rundschau, 25. Februar 2012

Schenke mit Geist! Wir sammeln Geschenkideen, wir verfallen in Hektik, nur um zu Weihnachten für die Lieben eine passende Gabe zu finden. Warum nur? Für inpact media, Beilage Financial Times, Dezember 2011.

„Hartz IV geklingelt?“ „Schule? Kein Interesse!“, so denken viele Jugendliche und gehen ohne ein Hauptschulzeugnis von der Schule. Die Chancen, einen Ausbildungsplatz zu finden, sind gering. Hier sind Projekte zur Berufsqualifizierung gefordert. Eine unabhängige Agentur empfiehlt 18 dieser erfolgreichen Inititiativen. Für epd Zentralredaktion, 1. Dezember 2011

Ausdauernd und kreativ Schulunterricht löst bei Teenagern nur äußerst selten Begeisterung aus. Anders ist es, wenn sie sich in Schülerfirmen engagieren und dort ihr eigenes Unternehmen betreiben. Für epd sozial, 18. November 2011.

Männer sind in Kitas noch Exoten Ein bundesweites Programm will diese Situation ändern und Männern die Türen der Kitas öffnen. Für epd sozial, 4. November 2011.

Hoch qualifiziert und dennoch ohne Job Obwohl Autist/innen oft gut qualifiziert sind, gelingt es nur fünf Prozent von ihnen, im Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Mehrere Initiativen wollen helfen, Vorurteile gegenüber dieser Behinderung zu überwinden und Autist/innen Brücken in den Beruf zu bauen. Für epd sozial, 30. September 2011.

„Inklusion gibt es nicht zum Nulltarif“ Der Schulbesuch ist für autistische Kinder und Pädagog/innen eine Herausforderung. Die Sonderpädagogin Brita Schirmer erläutert die Rahmenbedingungen, die es diesen Kindern ermöglichen, sich optimal zu entwickeln und warum Inklusion noch eine schöne Utopie ist. Für epd sozial, 22. Juli 2011.

„Alle gesellschaftlichen Schichten betroffen, nicht nur die Randfiguren“ In Deutschland haben mehr als 300.000 Menschen keine eigene Wohnung. Ein Hintergrundbericht zu Ursachen von Wohnungslosigkeit und ein Gespräch mit der Sozialarbeiterin und Autorin Sabine Blumensath über Klischees. Für epd sozial, 3. Juni 2011.

Vulkanausbruch in der Kita Bundesweit ermöglicht die Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ seit 2006 in Kitas, Kindergärten, Vorschulen und Schulhorten Kinder früh für Naturwissenschaften und Technik zu begeistern. Für epd sozial, 8. Oktober 2010.

Eine Heimat für ganz besondere Lebenskünstler Im Camphill-Dorf Alt Schönow leben erwachsene, mehrfach behinderte Menschen in gemeindeähnlichen Formen zusammen. Gegründet als Elterninitiative schon 1992 für acht Bewohner/innen, heute werden hier 43 Menschen betreut. Für epd sozial, 27. August 2010.

„Ich bin hier, weil ich ein Kruppel bin“ Die türkische Autorin Nazmiye Güçlü hat keine rosige Kindheit in Istanbul. Weil sie behindert ist, sieht sie in ihren ersten Lebensjahren fast ausschließlich die elterliche Wohnung, in der Schule erlebt sie Hänseleien und Misshandlungen. Dann beginnt sie als erwachsene Frau zu schreiben. Für epd sozial, 25. Juni 2010.

Der Chefsessel kann warten Die Starken einsetzen für die Schwachen: Eine Bildungsinitiative holt Topakademiker an Schulen als „Lehrkräfte auf Zeit.“ Für epd sozial, 11. Juni 2010.

Projektberichte für die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege e.V. im Rahmen von „rückenwind – für die Beschäftigten in der Sozialwirtschaft“.

„Da wurde der Arzt ganz still…“ Pränataldiagnostik (PND) und die Beratung werdender Eltern war vor allem 2009 in den Schlagzeilen, als es darum ging, das Schwangerschaftskonfliktgesetz zu ändern. Heute ist die gesetzliche Änderung längst in Kraft, über Sinn und Zweck der PND wird immer noch diskutiert. Für Dr. med. Mabuse, Januar/Februar 2010.

Wie aus einem Sesamkorn ein Kürbis wird Lehrkräften in der Grundschule fällt es oft schwer, ihren Schützlingen das Thema Schwangerschaft zu vermitteln. Das Projekt „Hebammen an Schulen“ schafft Abhilfe: Bundesweit übernehmen Hebammen bei Bedarf den Sexualkundeunterricht. Für Dr. med. Mabuse, März/April 2009.

Wenn Geister auf Ärzte treffen In Malawi ist die Müttersterblichkeit dramatisch hoch und auch die HIV/ Aids-Rate sinkt seit Jahren nicht. Eine Initiative in der Entwicklungszusammenarbeit suchte nach neuen Ideen und förderte die Zusammenarbeit zwischen traditionellen Heiler/innen, Hebammen und Schulmediziner/innen. Für Deutsche Hebammenzeitschrift 5/2008.

Jede Begegnung ist eine Geschichte wert Eine ungewöhnliche Weiterbildung für Journalist/innen: Weit weg in Malawi und zum – zugegebenermaßen – sperrigen Thema „Sexuelle und Reproduktive Gesundheit und Rechte“. Ein Thema jedoch, dass nicht ins Abseits gehört. Für FrauenRat 5/2007.

Pauschalurlaub in Neukölln Von der Berliner Hochhaussiedlung Gropiusstadt gibt es zwar keine Ansichtskarten, dennoch lässt es sich zwischen Parkhäusern, Shoppingmeilen und einer Windmühle trefflich urlauben. Ein Reisereport vom unteren Ende der Stadt. Für die taz, 21. September 2002. Zu meinen visuellen Eindrücken, hier.

Vergessen Sie Rio! Salvador de Bahia im Nordosten Brasiliens lockt mit Rhythmen, Nightlife, Unesco-Kulturerbe und wunderschöner Küste. Für Maxi, 2000.

Jah und Jesus – die Nachtwächter Am Strand von Ghanas Hauptstadt Accra versammeln sich abends die Rastabrüder, singen und philosophieren. Manchmal gesellen sich ganz andere Gläubige dazu und laden alle ein, ins Paradies zu reisen. Eine Kurzgeschichte.

„Trimm-Dich“ lautete das Motto einer bundesweiten Kampagne des Deutschen Sportbundes zur Bewegungs- und Sportförderung von 1970 bis 1994. Was sie damals bewirkt hat und in welcher Weise sie heute noch nachwirkt, habe ich für das Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) analysiert. Hier das pdf zum Downloaden.

Identität und Kultur – Innovative Kulturkonzepte im Spannungsfeld zwischen Tradition und Moderne am Beispiel des National Theatre of Ghana. Diplomarbeit Kultur- und Medienmanagement, Berlin 1999. Hier als pdf.

Yirdem – wir sind eine Familie
Die Familie bei den Dagara: Wandel und Beständigkei
Magisterarbeit, Berlin 1993. Hier als pdf.

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