{"id":103979,"date":"2022-01-07T13:03:02","date_gmt":"2022-01-07T12:03:02","guid":{"rendered":"http:\/\/www.buero-moerath.de\/blog\/?p=103979"},"modified":"2022-01-23T18:59:47","modified_gmt":"2022-01-23T17:59:47","slug":"dorfleben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.buero-moerath.de\/blog\/2022\/01\/07\/dorfleben\/","title":{"rendered":"Dorfleben"},"content":{"rendered":"<p>Um ein Uhr morgens, sehr p\u00fcnktlich, schl\u00e4gt der Hahn seine Fl\u00fcgel auf den Boden und kr\u00e4ht ein erstes Mal. Sp\u00e4testens um drei Uhr und\u00a0 immer \u00f6fter bis sechs Uhr morgens. Dann stehen der Tag und das Licht gemeinsam auf. Die K\u00fche muhen und wollen aus der Umz\u00e4unung ins Freie. Die Ziegen bl\u00f6ken, die Hunde bellen, die Schweine grunzen, die Perlh\u00fchner gurren. Die j\u00fcngeren Frauen beginnen damit, den Hof zu fegen, und die Haushaltsvorst\u00e4nde gehen eine erste Runde von T\u00fcr zu T\u00fcr und checken, ob Mensch und Tier wohlauf sind. Der Tag ist erwacht. Der Harmattan \u2013 die Dunstzeit \u2013 bringt im Dezember Wind, W\u00fcstenstaub und -sand mit, der sich wie eine d\u00fcnne Schicht auf alles niederlegt, in die Nase kriecht und die Augen reizt. So schlecht sind die Coronamasken nicht, sie sch\u00fctzen gegen Viren und Staub!<\/p>\n<figure id=\"attachment_103888\" aria-describedby=\"caption-attachment-103888\" style=\"width: 600px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img decoding=\"async\" class=\"wp-image-103888\" src=\"https:\/\/www.buero-moerath.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Sonnenaufgang2Web.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/www.buero-moerath.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Sonnenaufgang2Web.jpg 886w, https:\/\/www.buero-moerath.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Sonnenaufgang2Web-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.buero-moerath.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Sonnenaufgang2Web-768x512.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-103888\" class=\"wp-caption-text\">Sie ist verl\u00e4sslich: Die Sonne geht p\u00fcnktlich auf, einfach jeden Tag.<\/figcaption><\/figure>\n<figure id=\"attachment_103764\" aria-describedby=\"caption-attachment-103764\" style=\"width: 600px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img decoding=\"async\" class=\"wp-image-103764\" src=\"https:\/\/www.buero-moerath.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/FegenWeb.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/www.buero-moerath.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/FegenWeb.jpg 886w, https:\/\/www.buero-moerath.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/FegenWeb-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.buero-moerath.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/FegenWeb-768x512.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-103764\" class=\"wp-caption-text\">Cynthia ist meistens als erste auf und fegt fr\u00fch den Hof.<\/figcaption><\/figure>\n<p>Aber keineswegs ist der Alltag im Geh\u00f6ft idyllisch. Eher arbeitsreich und m\u00fchsam. Gute 150 Meter sind es bis zum Wasserbrunnen, und die j\u00fcngeren Frauen und Kinder pumpen t\u00e4glich in gro\u00dfer Menge das kostbare Nass hoch und schleppen all ben\u00f6tigtes Wasser f\u00fcr den Tag zum Hof. F\u00fcr das Kochen, den Abwasch, f\u00fcr das W\u00e4sche waschen und auch f\u00fcr&#8217;s Baden. Im Backsteinhaus, in dem mein Zimmer liegt, gibt es sogar eine Dusche und\u00a0 eine Toilette.\u00a0 Aber das Wasser flie\u00dft nur, wenn der gro\u00dfe Wassercontainer auf dem Dach bef\u00fcllt wird. Ist er leer: Kein Wasser! Um ab und an meine langen Haare zu waschen,\u00a0 musste ich um ein wenig hei\u00dfes Wasser bitten, es mit kaltem in einem Eimer mischen und dann mit einer Kalebasse duschen. Klappte prima und war ein Genuss. Es ist eine grandiose Entwicklung, dass es seit l\u00e4ngerem einen Brunnen und sauberes Trinkwasser gibt. Es ist nicht so lange her, da musste das Wasser aus einem Bach geholt werden, weit entfernt und nat\u00fcrlich nicht besonders sauber. Vor 32 Jahren h\u00e4tte ich das Wasser noch nicht einmal zum Z\u00e4hne putzen nutzen k\u00f6nnen. Und ich erinnere mich, dass ich damals nur unfermentiertes Hirsebier ohne Sorge getrunken habe, weil es ja stundenlang gekocht wird. Da kann keine Bakterie \u00fcberleben.<\/p>\n<figure id=\"attachment_103974\" aria-describedby=\"caption-attachment-103974\" style=\"width: 640px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img decoding=\"async\" class=\"wp-image-103974\" src=\"https:\/\/www.buero-moerath.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/WasserholenKids-1.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"427\" srcset=\"https:\/\/www.buero-moerath.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/WasserholenKids-1.jpg 886w, https:\/\/www.buero-moerath.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/WasserholenKids-1-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.buero-moerath.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/WasserholenKids-1-768x512.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-103974\" class=\"wp-caption-text\">Manche Familien m\u00fcssen noch sehr weit laufen, um am Brunnen Wasser zu holen.<\/figcaption><\/figure>\n<p>Die j\u00fcngeren Kinder gehen heutzutage alle in die Schule, die im n\u00e4chsten Dorf, Chebogo, rund anderthalb Kilometer entfernt ist. Die Schule wirkt recht desolat, fast verwahrlost. Dennoch ist es ein Fortschritt, dass nunmehr alle Kinder die Chance bekommen, die Schule zu besuchen. Dies war 1989 und noch bis vor zehn Jahren keine Selbstverst\u00e4ndlichkeit. Von der Generation meines Adoptivbruders Titus gibt es einige Verwandte, die nicht lesen und schreiben k\u00f6nnen, nur wenig bis gar kein Englisch sprechen.\u00a0 Selbst einige seiner Neffen und Nichten wurden erst mit acht oder neun Jahren in die Schule geschickt. So erz\u00e4hlte es mir auch Vitalis, der heute 25 Jahre alt ist. Er schilderte, wie er als Kind das Vieh geh\u00fctet und auf den Feldern mitgearbeitet hat, bis er dann doch in die Schule gehen durfte. H\u00e4tte Titus Vitalis Vate nicht \u00fcberredet, h\u00e4tte wahrscheinlich auch dieser niemals eine Schule besucht. Heute studiert Vitalis in Kumasi, der zweitgr\u00f6\u00dften Stadt Ghanas, an einer Fachhochschule \u00d6konomie im zweiten Semester. In dem Interivew mit ihm\u00a0 wurde sehr deutlich: Es ist sehr schwierig und es erfordert viel Disziplin und Mut sowie neben den Eltern auch Verwandte, die die Schulbildung f\u00f6rdern und ganz oder teilweise finanzieren. Bis zu einem Studium an einer Universit\u00e4t oder Fachhochschule ist es f\u00fcr junge Menschen in Upperwestghana ein steiniger Weg.<\/p>\n<figure id=\"attachment_103814\" aria-describedby=\"caption-attachment-103814\" style=\"width: 505px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img decoding=\"async\" class=\"wp-image-103814\" src=\"https:\/\/www.buero-moerath.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Klassenraum.jpg\" alt=\"\" width=\"505\" height=\"505\" srcset=\"https:\/\/www.buero-moerath.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Klassenraum.jpg 900w, https:\/\/www.buero-moerath.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Klassenraum-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.buero-moerath.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Klassenraum-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.buero-moerath.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Klassenraum-768x768.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 505px) 100vw, 505px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-103814\" class=\"wp-caption-text\">Ich war erschrocken, dass die Klassenr\u00e4ume nach wie vor \u00e4rmlich ausgestattet sind. Aber immerhin: Holztische und B\u00e4nke<\/figcaption><\/figure>\n<figure id=\"attachment_103330\" aria-describedby=\"caption-attachment-103330\" style=\"width: 428px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img decoding=\"async\" class=\"wp-image-103330\" src=\"https:\/\/www.buero-moerath.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/HiineSchool89.jpeg\" alt=\"\" width=\"428\" height=\"600\" srcset=\"https:\/\/www.buero-moerath.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/HiineSchool89.jpeg 1295w, https:\/\/www.buero-moerath.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/HiineSchool89-214x300.jpeg 214w, https:\/\/www.buero-moerath.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/HiineSchool89-730x1024.jpeg 730w, https:\/\/www.buero-moerath.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/HiineSchool89-768x1078.jpeg 768w, https:\/\/www.buero-moerath.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/HiineSchool89-1095x1536.jpeg 1095w\" sizes=\"(max-width: 428px) 100vw, 428px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-103330\" class=\"wp-caption-text\">Die Schule 1989, statt Tische gab es nur M\u00e4uerchen<\/figcaption><\/figure>\n<p>Bis es dunkel wird, gibt es kaum eine Zeit, in der hier im Hof nicht gearbeitet wird. Die Frauen sind damit besch\u00e4ftigt, Strohmatten oder -k\u00f6rbe herzustellen, zur M\u00fchle zu laufen, um Mais, Hirse oder Shean\u00fcsse mahlen zu lassen, zu kochen, zu waschen &#8230; Sehr aufw\u00e4ndig ist die Herstellung der Sheabutter, die gut drei Tage andauert. Nicht minder langwierig ist das Brauen von Hirsebier, Pit\u00f3 genannt. Beide Besch\u00e4ftigungen bringen den Frauen ein geringes eigenes Einkommen, auch wenn es keine Unsummen sind. Eher k\u00f6nnte man sagen, der Aufwand lohnt kaum. Eine kleine Kugel Sheabutter kostet 20 Pesewa, das sind nicht einmal drei Cent. Eine ganze Sch\u00fcssel bringt kaum mehr als 50 Ghanacedis, das sind weniger als 10,- Euro, ein zu geringer Lohn f\u00fcr die viele und sehr anstrengende Arbeit. Sp\u00e4ter, nach Sichtung meines Materials, werde ich ein Video einstellen, das zeigen wird, WIEVIEL Arbeit die Herstellung von Sheabutter macht. Wenn Marktag ist in Fielmong und im Rhythmus von f\u00fcnf Tagen backen die Frauen Cos\u00ed. Es sind frittierte B\u00e4llchen aus Bohnenmehl, wirklich k\u00f6stilich. Auch dies bringt den Frauen ein wenig Cash.<\/p>\n<p><iframe title=\"YouTube video player\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/cBvuWa0UbSY?controls=0&amp;start=5\" width=\"560\" height=\"315\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><\/iframe><\/p>\n<p>Erst wenn um sechs Uhr abends, die Sonne quasi in einem Rutsch abtaucht am Horizont, kehrt Ruhe ein, trappeln die K\u00fche wieder in ihren Stall, die Ziegen werden zusammengetrieben. Die Schweine legen sich in die Pf\u00fctzen, wo immer das Duschwasser sich sammelt und das Abwaschwasser hingesch\u00fcttet wird. So hat jeder sein Pl\u00e4tzchen f\u00fcr die Nacht. Im Dunkeln bereiten die Frauen das Abendessen vor: Meist gibt es T-Zet, aus Mais- oder Hirsemehl zubereitet. Es sieht ein wenig gr\u00e4ulich aus, hat eine feste Konsistenz und wird mit unterschiedlichen Saucen gegessen. Morgens wird Cocobrei getrunken, es ist ebenfalls aus Hirse oder Mais und,\u00a0 fl\u00fcssig und warm. Die Kost ist nicht besonders abwechslungsreich &#8230; Die M\u00e4nner werden immer bedient, die Frauen arbeiten weiter, bis sie ins Bett gehen. Wenn noch Nachbarn kommen oder sich die M\u00e4nner der Familie auf schmalen B\u00e4nken zusammensetzen, wird noch geschnackt, diskutiert oder der n\u00e4chste Tag bzw. aktuell die bevorstehende gro\u00dfe Beerdigung besprochen. Es scheint eine endlose Liste von Dingen zu geben, die noch zu erledigen sind. Wenn der Strom nicht ausgefallen ist, taucht das Licht einer hohen Laterne den ganzen Hof aus. Die Kinder toben noch herum, spielen fangen oder verjagen die Ziegen. Der kleine Welpe ist \u00fcberall auf der Suche nach Spielkameraden und rennt den Kindern hinterher. Aus dem Dunkeln heraus, ist noch Stampfen zu h\u00f6ren, eines der M\u00e4dchen bereitet zu dieser sp\u00e4ten Stunde Essen vor. An der Kochstelle gl\u00fchen noch die Kohlen. Geht man ein St\u00fcck raus, strahlen die Sterne hell. Noch grunzt eins der kleinen Schweinchen, dann wird es still. Ich k\u00f6nnte stundenlang so verharren und zusehen, einfach beobachten, nicht mehr und nicht weniger. Das ist v\u00f6llig ausreichend.<\/p>\n<div style=\"padding:75% 0 0 0;position:relative;\"><iframe src=\"https:\/\/player.vimeo.com\/video\/669160974?h=c504284a4d&amp;badge=0&amp;autopause=0&amp;player_id=0&amp;app_id=58479\" frameborder=\"0\" allow=\"autoplay; fullscreen; picture-in-picture\" allowfullscreen style=\"position:absolute;top:0;left:0;width:100%;height:100%;\" title=\"nachtsHofKids2.m4v\"><\/iframe><\/div>\n<p><script src=\"https:\/\/player.vimeo.com\/api\/player.js\"><\/script><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Um ein Uhr morgens, sehr p\u00fcnktlich, schl\u00e4gt der Hahn seine Fl\u00fcgel auf den Boden und kr\u00e4ht ein erstes Mal. 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